10 Dinge, die man sich als Nähanfänger zulegen sollte

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Beginnt man mit dem Nähen steht man als absoluter Anfänger erst einmal vor dem Problem: Was brauch ich eigentlich alles? Viele Nähutensilien benötigt man am Anfang der Nähkarriere erst mal gar nicht. Um nicht vor lauter Verzweiflung erst mal alles zu kaufen, was im örtlichen Nähladen so angeboten wird, habe ich eine kleine Liste zusammengestellt.

Erstausstattung für den Nähanfänger

Nähutensilien für den Nähanfänger

Neben einer guten Nähmaschine gehören noch diese Dinge zu einer Grundausstattung, wenn man mit dem Nähen starten will.

Nähmaschinennadeln: Diese gibt es in verschiedenen Größen für unterschiedlich dicke Stoffe. Aber auch spezielle Nadeln für Jersey und Jeans sollten nicht vergessen werden. Ein kleiner Vorrat kann nicht schaden, dann hat man immer die passende Nadel zur Hand.

Gute Scheren: Dazu gehört definitiv eine gute Stoffschere. Hier solltet ihr nicht geizen und lieber etwas mehr Geld ausgeben. Eine kleinere Schere benötigt ihr für das durchschneiden von Fäden oder das Einschneiden von Markierungen beim Stoffzuschnitt. Eine Papierschere zum Ausschneiden von Schnittmustern darf auch nicht fehlen.

Rollschneider und Schneidematte: Eine Zeitersparnis beim Zuschneiden von Schnittmustern sind Rollschneider. Diese gibt es in Unterschiedlichen Größen. Vergesst aber nicht, euch auch eine passende Schneidunterlage zuzulegen, sonst ist der neue Esstisch schnell verloren.

Maßband, Lineal und Geodreieck: Diese Dinge benötigt ihr, wer hätte es gedacht, für diverse Abmessungen. Sei es zum Maßnehmen an euch selbst oder das Abmessen von Nahtzugaben beim Zuschneiden von Schnittmustern.

Stecknadeln: Auch Stecknadeln gibt es in unterschiedlichen Größen bzw. Längen. Diese benötigt ihr zum Zusammenstecken von 2 Teilen vor dem Nähen. Auch kann man das Schnittmuster mit den Stecknadeln auf den Stoff befestigen bevor man den Stoff zuschneidet.

Nahtauftrenner: Das wohl am meisten gehasste Nähutensil. Sagt es einem doch, dass man etwas falsch gemacht hat. Solltet ihr euch aber unbedingt zulegen. Damit geht das Auftrennen von Nähten schnell und einfach. Aber Vorsicht – nicht aus Versehen in den Stoff schneiden.

Schneiderkreide oder Stoffstifte: Für das Übertragen von Schnittmustern könnt ihr Schneiderkreide, spezielle Stoffmalstifte oder Trickmarker benutzen. Trickmarker sind gerade für etwas empfindlichere Stoffe gut geeignet, da sie automatisch verschwinden. Unpraktisch ist hier allerdings, wenn man nicht sofort näht. Da der Marker nach einiger Zeit von selbst verschwindet, kann es gut passieren, dass eure Markierungen nicht mehr da sind, wenn ihr endlich mit dem Projekt starten wollt.

Garn: Auch bei Garnen ist die Auswahl groß. Für verschiedene Näharbeiten gibt es das passende Garn. Worauf man auf jeden Fall achten sollte, ist die Qualität. Billiges Garn kann schnell reißen oder die Nähte unschön aussehen lassen. Allesnäher ist hier eine gute Option. Wie der Name schon sagt, kann man es für fast alle Näharbeiten benutzen. Es ist reißfest und lässt sich gut vernähen.

Nähnadeln zum Handnähen: An manchen Stellen kommt man nicht umhin, dem Nähprojekt mit der Hand den letzten Schliff zu verpassen. Aber auch zum Heften von Stoffen werden Nähnadeln benötigt. Diese gibt es auch in unterschiedlichsten Dicken und passend zu verschiedensten Stoffen zu kaufen.
Schnittmusterpapier: Um ein Schnittmuster abzuzeichnen benötigt ihr Schnittmusterpapier. Dies dient dazu, dass teuer gekaufte Schnittmuster nicht zerschneiden zu müssen. So kann man es im Bedarfsfall wieder verwenden.

Stoffe: Gerade zu Beginn sollte man nicht mit schweren Stoffen starten. Dazu gehören Stoffe mit wilden Mustern. Hier muss man beim Zuschnitt besonders Acht geben. Ist man noch ungeübt, kann es schnell passieren, dass man sich verschneidet und das Muster nicht mehr so gut zur Geltung kommt. Jersey oder andere Stretchstoffe sollten ebenfalls erst mit ein bisschen Näherfahrung verwendet werden. Am besten eignet sich zum Start ein einfacher Baumwollstoff.

Natürlich gibt es noch viel mehr Nähutensilien. Aber zum Start ist man mit diesen 10 Sachen bestens ausgestattet.

Nun kann es losgehen. Fangt mit einfachen Schnittmustern wie beispielsweise einem Kissenbezug an. Oder näht einfach mal zwei Stoffteile zusammen, um euch mit dem Nähen anzufreunden. Aus Erfahrung kann ich sagen, fangt nicht zu schwer an. Das frustriert nur, wenn nicht alles gleich so klappt, wie man es sich vorstellt.
Viel Spaß beim Nähen,
Katrin

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