Aus Fehlern lernt man und 5 Tipps für erfolgreiche DIY-Projekte

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Letzte Woche hatte ich mir 2 neue DIY-Projekte und ein neues Rezept ausgedacht, die ich hier auf dem Blog vorstellen wollte. Voller Enthusiasmus habe ich mir die Materialien zusammengesucht, die Kamera bereit gelegt und losgelegt. Und dann ist alles schiefgegangen, was schief gehen konnte und ich stand am Ende des Tages mit leeren Händen da.

Aber der Reihe nach. Ich wollte ein Tongefäß machen, Stoff bedrucken und einen Kissenbezug daraus nähen sowie Kürbisgnocchi kochen.

blauer Nähfaden

Erster Fehlschlag – Der Kissenbezug

Für den Kissenbezug hatte ich mir überlegt, mit Foto-Transferpotch den Schriftzug „Herbst“ auf einen Stoffrest zu drucken und daraus dann ein Kissenbezug zu nähen. Nachdem ich dann endlich rausgefunden habe, wie man mit Word spiegelverkehrt schreibt, konnte es losgehen. Auf der Anleitung des Transferpotch stand Bild und Untergrund satt einstreichen. Gesagt, getan. Möglicherweise habe ich da etwas übertrieben. Nun ist mein Kissenstoff trotz Waschen noch so hart, dass ich mir auch mit viel Fantasie kein kuscheliges Sofakissen vorstellen kann. Und es klebt immer noch Papier darauf. Trotz viel Gerubbel will es einfach nicht vom Stoff.

Fazit? Idee toll, aber an der Umsetzung muss ich definitiv noch arbeiten.

Zweiter Fehlschlag – Das Tongefäß

Da ich keinen Brennofen habe, habe ich auf lufttrocknenden Ton zurückgegriffen. Ich hatte da nämlich noch eine Packung in meinem Vorrat. Allerdings lag diese Packung schon seit mindestens 10 Jahren im Vorrat und ist sogar von Hamburg nach Frankreich nach Freiburg gezogen. Ich hatte also einen Weltenbummlerton. Leider hält auch die beste Verpackung den Ton nicht davon ab innerhalb von 10 Jahren sehr trocken und hart zu werden. Nachdem ich ihn aber sehr lange bearbeitet hatte, ließ er sich dann auch einigermaßen formen. Er ist aber leider gleich wieder auseinander gebrochen. Also habe ich ihn etwas befeuchtet. Ihm fehlte offenbar etwas Flüssigkeit. Blöd nur, wenn dann die Außenschicht so glitschig wird, dass man den Ton kaum noch festhalten kann. Und gebröckelt hat er immer noch.

Fazit? Gutes Material hilft dem Bastelerfolg näher zu kommen.

Dritter Fehlschlag – Kürbisgnocchi

Über diesen Fehlschlag bin ich besonders traurig. Ich hatte Herrn nadelwild doch ein leckeres Abendessen versprochen. Und wie kam es dazu? Der Kürbis sollte im Offen garen. Ich hatte mir extra eine Uhr gestellt, damit ich ihn nicht vergesse. Hat alles super geklappt. Die Uhr hat gepiept, der Kürbis war gar und ich dachte mir, den lass ich jetzt einfach mal im Ofen auskühlen, ich kann eh erst weiter machen, wenn er kalt ist. Ich hatte auch früh genug begonnen. Allerdings sollte man nach so einem Gedanken, den Ofen auch wirklich ausschalten. Habe ich natürlich nicht und nach über einer Stunde hab ich es dann auch gerochen.

Fazit? Vergesslichkeit schlägt immer dann zu, wenn man es so gar nicht gebrauchen kann.

Und das hab ich gelernt

Ich bin trotz allem ziemlich positiv aus dem Tag gegangen, obwohl ich den Satz „Aus Fehlern lernt man.“ genauso blöd finde, wie er alt ist, hab ich diesmal was gelernt. Aber wie oft macht man einen Fehler mehrmals, bevor man wirklich draus lernt. Das ist wohl eine andere Geschichte. Und hier sind meine Lernerfolge.

  • Bevor man eine neue Methode ausprobiert, sollte man diese an einem kleinen Projekt testen, so ruiniert man sich nicht sein Hauptprojekt.
  • Gutes Material ist beim Basteln ebenso wichtig, wie die guten Zutaten beim Kochen.
  • planen, planen, planen. Eine gute Vorbereitung hilft Fehlschlägen vorzubeugen. Ich hatte zwar alles im Kopf aber ein bisschen mehr Vorbereitung hätte nicht geschadet.
  • Eins nach dem anderen. Ich wollte alles drei gleichzeitig fertig haben. Stoff bedrucken und trocknen lassen, in der Zwischenzeit schnell das Tongefäß formen und den Kürbis garen. Das kann ja nicht gut gehen.
  • Schreibt euch auf, was falsch gelaufen ist, dann könnt ihr dieselben Fehler beim nächsten Mal vermeiden.

 

Wie sieht es bei euch aus? Wie geht ihr mit Fehlschlägen um? Probiert ihr Sachen, die einmal schiefgegangen sind nochmal aus?

bis bald,

Katrin

2 Comments on Aus Fehlern lernt man und 5 Tipps für erfolgreiche DIY-Projekte

  1. strickprinzessin
    15. Oktober 2014 at 21:13 (3 Jahren ago)

    Hallo Katrin, jetzt muss ich gerade total schmunzeln, entschuldige bitte. Aber das könnte von mir sein, besonders unter dem Punkt alles gleichzeitig machen zu wollen passiert mir sowas auch immer mal wieder. Heute z.B. mal schnell Staub saugen, Spagetti zu Mittag kochen und nebenbei noch Gemüsebrühe im Mixer selber machen, naja der Mixer hatte dann so ein Eigenleben und die Pampe war dan auf der Arbeitsplatte ;).
    sei lieb gegrüßt Melanie

    Antworten
    • Katrin
      17. Oktober 2014 at 09:28 (3 Jahren ago)

      Gut zu wissen, dass es nicht nur mir so geht.
      Liebe Grüße,
      Katrin

      Antworten

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