Von der Schattenmühle bis nach Titisee-Neustadt

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Bei uns ist am Wochenende oft „draußen unterwegs“ angesagt. So auch wieder am Sonntag. Sonnenschein gab es nicht dafür viel zu sehen. Wir haben die Wutach- und die Gutachschlucht erkundet. Hier kann man wirklich ein sehr schönes Stück Schwarzwald erkunden. Komische Pflanzen und Tiere wie bei der letzten Wanderung haben wir diesmal allerdings nicht entdeckt.

Die Anreise

Der Start war etwas stressig. Leider war ich morgens nicht ganz so fit und habe etwas gebraucht, bis ich richtig wach war. Um die Bahn zu erreichen, mussten wir uns dann etwas beeilen. Ich weiß für viele ist der Sonntag zum Ausschlafen da. Aber ich gehe lieber gleich morgens zum Wandern. Zum einen weil es dann nicht so warm ist und man gerade im Sommer der heißen Mittagshitze aus dem Weg geht. Zum anderen weil ich überfüllte Wanderwege nicht mag. Wenn man wie wir ohne Auto lebt, dauert die Anreise etwas länger. Erst fährt man mit dem Zug bis Löffingen und dann geht es mit dem Wanderbus weiter bis zur Schattenmühle.

Die Wanderung

Schwendeholzdobel-Brücke
Schwendeholzdobel-Brücke

Erst folgt man eine Zeitlang dem Schluchtensteig entlang der Wutach Richtung Lenzkirch. Dabei kommt man am Räuberschlößle vorbei. Hier gibt es einen wunderbaren Blick runter auf die Wutach. Nach dem Räuberschlößle geht es leicht bergab Richtung Stallegger Brücke und dann weiter zum Kraftwerk Stallegg. Intensive Recherchen im Internet haben ergeben, dass es sich hier um das älteste deutsche Flußkraftwerk handelt. Weiter geht’s zur Rotenbachmündung. Nach der Rotenbachmündung geht es bergauf zur Wutachhalde. Hier verlässt man den Schluchtensteig und läuft Richtung Finsterbühl und Gatterwald. Mit Ausblick auf die Schwendeholzdobel-Brücke haben wir unsere verdiente Mittagspause eingenommen, bevor es dann Richtung Gutachbrücke nach Neustadt ging. Auf dem letzten Stück konnte man nochmal ein kleines Stück direkt am Ufer der Gutach lang laufen.

Die Gutach
Die Gutach

Die Tour ist etwa 14 km lang. Man steigt ca. 700 m auf und 550 m ab.

Man läuft eigentlich immer am Fluß entlang, mal etwas näher am Wasser, mal hört man es nur rauschen. Und manchmal ist das Wasser so weit weg, dass es ganz ruhig ist und man nichts weiter hört als Stille. Unterwegs haben wir ziemlich viel unbekanntes Buschwerk gesehen. Aber dank Foto, Baumbestimmungsbuch und Internet konnten wir für fast alles einen Namen finden.

Alles in allem eine sehr nette Tour ohne große Anstrengungen.

Bis bald,

Katrin

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