Wandertag bei nadelwild

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Sonntags ist bei uns oft Wandertag. Gerade jetzt im Sommer suchen wir immer wieder neue Wanderungen raus und entdecken so den Schwarzwald. So auch am letzten Sonntag. Wenn man in Freiburg wohnt, ist man natürlich ziemlich schnell beim Wandern. Unsere Tour hat uns diesmal von Oberried über den Schauinsland nach Littenweiler geführt.

Von Oberried zum Schauinsland

Gestartet sind wir also in Oberried. Zum Anfang ging es gleich ziemlich steil nach oben bis wir den ersten Punkt, den Rappeneckerhof, erreicht haben. Den Hof kann ich euch wärmstens ans Herz legen. Der ist wunderschön gelegen und eignet sich bestens für einen kleinen Sonntagsausflug. Man muss auch nicht von Oberried hochlaufen. Die haben einen Parkplatz vor der Tür.

Weiter ging es dann bis zum Schauinsland. Auf dem Weg dorthin haben wir noch das Bundesumweltamt und das Sonnenobservatorium gestriffen. Der Schauinsland war unser Aufstiegsendpunkt. Oben angekommen konnten sich die Beine etwas erholen. Von nun an ging fast nur noch bergab. Und unterwegs gab es noch ein paar komische Sachen zu sehen.

Pilze am Baumstamm

Kennt ihr dieses Insekt?

Rotes InsektIch habe so etwas vorher noch nie gesehen.

Vom Schauinsland nach Littenweiler

Wer nun denkt, der Rest der Wanderung war ja nur nur ein Kinderspiel, weil ja den Berg runter, der irrt. Ich persönlich finde es noch anstrengender als bergauf. Warum? Ich glaube, hierbei werden Muskeln beansprucht, die man sonst nicht so häufig einsetzt. Zudem ist es eine ziemlich ungewohnte Bewegung. Und das merkt man ganz schön. Der nächste größere Punkt auf unserer Route war die Sohlackerhalde. Von hier hat man eine tolle Aussicht und es gibt Tische und Bänke. Das schrie ja förmlich nach Mittagspausenzeit. War auch schon spät.

Mittagessen an der Sohlackerhalde

Nach der Stärkung ging es dann Richtung Kybfelsen. Diesmal mit einer unbekannten Pflanze.

unbekannte Pflanze

Hier gab es nochmals einen kleinen Aufstieg, der sich allerdings wirklich lohnt. Wer nicht wie wir erst über 10 km laufen will, um den Kybfelsen zu erreichen, der kann natürlich auch von Littenweiler direkt zum Felsen. Der Aufstieg lohnt sich allemal. Die Aussicht ist beindruckend.

Blick vom Kybfelsen

Der Abstieg nach Littenweiler war dann nicht mehr ganz so spektakulär.

Alles in allem ist diese Wanderung etwa 19 km lang, hat einen Aufstieg von etwa 1100 m und einen Abstieg von 1200 m. Wir haben etwa 5,5 h gebraucht.

Der Muskelkater am nächsten Tag hielt sich in Grenzen. Allerdings hatte ich wirklich schwere Beine.

Wie sieht es bei euch aus? Geht ihr gerne Wandern?

Katrin

1 Comment on Wandertag bei nadelwild

  1. Heiko
    17. Juli 2014 at 09:53 (3 Jahren ago)

    Schöne Beschreibung!
    Zum Kybfelsen kann man natürlich auch vom Waldsee, von der Wiehre und von Günterstal aus aufsteigen.

    Antworten

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